Trinität soll für Moltmann die lebendige Gottesbeziehung eines jeden Christen im Glauben und im Gebet fassen, nicht als unverständliches Geheimnis, sondern als unterschiedliche Erfahrung von Individuum, Beziehung und Prozess.
Archiv für August 2008
Gottesbegriff
August 31, 2008Wahrheit
August 31, 2008Moltmann geht von der Überzeugung aus, dass “Wahrheit sich menschlich gesehen im unbehinderten, wenn schon nicht “herrschaftsfreien”, so doch wahrheitssuchenden Dialog ereignet”. (sieh Moltmann: Weiter Raum, S.274)
vgl. dazu Bonhoeffers Überlegungen dazu, dass menschliche Wahrheit nicht als Übereinstimmung von Aussage und Sachverhalt definiert werden könne.
Einwohnendes Denken
August 31, 2008Man kennt Herbert Marcuses Kritik am eindimensionalen Menschen und damit am eindimensionalen Denken.
Moltmann begnügt sich aber nicht wie Marcuse mit dem zweidimensionalen dialektischen Denken, sondern fordert ein dreidimensionales (er nennt es auch trinitarisch oder perichoretisch (vgl. Johannes 17,21) oder anknüpfend an die jüdische Glaubenstradition der Schechina einwohnendes – vgl. Jesaja 57,15) Denken.
(vgl. Moltmann: Weiter Raum, S.275)
Moltmann
August 25, 2008Moltmanns Autobiographie “Weiter Raum” ist sehr anregend, und ich möchte einige Überlegungen anknüpfend an von ihm geäußerte Vorstellungen hier einführen.